Zum Hauptinhalt springen

5. März 2021: Workshop : Aus der Peripherie ins Zentrum

Rosa Luxemburg aus feministischer Perspektive

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

online

Zeit
05.03.2021, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Rosa Luxemburg, Geschlechterverhältnisse, Rosa150
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Rosa Luxemburg gilt als linke Ikone. Aber während ihr Leben und vor allem ihr gewaltsamer Tod für viele Menschen ein wichtiger Bezugspunkt sind, ist über ihr Werk meist wenig bekannt. Vor allem auf die Frage: „Was kann ich als Feminist*in denn von Rosa Luxemburg lernen?“ herrscht oft Ratlosigkeit. Zwar ist sie für viele in ihrer Lebensführung und Haltung als unabhängige, kämpferische Frau ein Vorbild. Darüber hinaus wird aber zumeist angenommen, sie hätte zum Feminismus nichts beizutragen gehabt. Schließlich habe sie wenig zur sogenannten Frauenfrage geschrieben und es vehement abgelehnt, sich inhaltlich auf das Thema Geschlechterverhältnisse zu konzentrieren, obwohl die SPD Parteiführung sie dazu drängte.

Stimmt es also, dass Luxemburg für Feminist*innen nichts Relevantes zu sagen hatte? Oder können sich Feminist*innen doch auf sie berufen? Mit diesen Fragen wollen wir uns bei der Veranstaltung beschäftigen. Dabei wollen wir uns vor allem damit auseinandersetzen, wie Feminist*innen sich auf Luxemburgs Werk bezogen haben. Wie haben sie Luxemburgs Überlegungen aufgegriffen? Welche Erkenntnisse Luxemburgs waren auch für feministisches Denken interessant?

Die Veranstaltung möchte sich Rosa Luxemburgs Werk zu nähern und dabei eine feministische Perspektive auf ihr Werk stark machen.

Zur Referent*in: Miriam Pieschke ist Politikwissenschaftler*in und Erwachsenenbildner*in und beschäftigt sich seit 10 Jahren mit Rosa Luxemburg. Aktuell arbeitet sie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Februar 2021 erscheint ihr gemeinsam mit Lutz Brangsch herausgegebenes Buch „Sich nicht regieren lassen. Rosa Luxemburg zu Demokratie und linker Organisierung. Ein Lesebuch.“ Bei Dietz Berlin.


Anmeldung: braunschweig@dgb.de, Betreff: Rosa21

Dem Zoom-Meeting beitreten:
https://us02web.zoom.us/j/83619042347?pwd=ZHVRQ28xMnF5VjJhWEM2djVUYnkxUT09

Eine Veranstaltung von DIE LINKE. im Rat der Stadt Braunschweig, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, des DGB und der DGBjugend im Rahmen des Programms des 8. März-Bündnis zum Internationalen Frauentag unter dem Motto "Keinen Schritt zurück!"

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

Telefon: +49 511 2790934

Ähnliche Veranstaltungen

Widerstand besticken, 14 März 2026

: Ausstellung/Kultur

Hannover15:00 Uhr

El agua es vida, la memoria es resistencia

Anti-trans* Politik als autoritäre Strategie, 07 April 2026

: Diskussion/Vortrag online

18:00 Uhr

Kapitalismus und Care für Einsteiger*innen, 19 April 2026

: Workshop

Lingen11:30 Uhr

Welche Rolle spielt Sorgearbeit in unserem Wirtschaftssystem?