Beschreibung
"Save Nujin", Deutschland, Japan, Südkorea 2025, 59 Min., Regie: Vishnoir Kim
Die Friedensstatue Nujin steht für die über 200.000 Mädchen und junge Frauen aus Korea, China, Vietnam, die zwischen 1931 und 1945 zur Sexsklaverei in der japanischen Armee gezwungen wurden. Sie steht für die mutige Frau aus Südkorea, die als Betroffene 1991 die erste Frau war, die die Scham überwunden und ihr Schicksal öffentlich gemacht hat. Sie steht für den Widerstand gegen jede Form von Gewalt an Frauen, Mädchen, Queers auch heute. Japanische Offiziere wurden im 2. Weltkrieg auch beim Rüstungsunternehmen Henschel in Kassel ausgebildet.
Kurz nach dem Internationalen Frauentag 2023 ließ die Leitung der Universität Kassel die Statue ohne Vorabsprachen überraschend entfernen. Bestürzt darüber gründeten Bürger:innen und Studierende die Initiative „Save Nujin“. Sie kämpfen für die dauerhafte Wiederaufstellung der Statue, die Frauen Mut machen will, sich mit aller Kraft für Frieden und gegen sexualisierte Gewalt und Krieg einzusetzen.
Zu Gast: Ruri Lee und Yunjie Chung von der Kasseler Initiative „Save Nujin“
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
Der Veranstaltungsort ist mit dem Fahrstuhl barrierefrei zu erreichen.
Die Veranstaltung wird von Filmriß e.V. in Zusammenarbeit mit dem Antimilitaristischen Projekt Oldenburg (APO) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen durchgeführt.
Teil 2 des 13. Oldenburger Filmtag gegen den Krieg am 28.9.26, Film: „Die Liebe zum Leben“ über den Deserteur Ludwig Baumann, 19:30 Uhr, Jochen-Klepper-Haus, Bremer Str.
Standort
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen
E-Mail: kontakt@rls-nds.de
Telefon: +49 511 2790934