Beschreibung
Angesichts des globalen Aufstiegs des Autoritarismus ist es an der Zeit, antifaschistische Strategien zu überdenken und neu auszurichten - indem wir dekoloniale, migrantische, feministische, Arbeiter*innen-, ökologische und andere Kämpfe zusammenführt werden und über die Verteidigung des Bestehenden hinaus Perspektiven für eine radikale Transformation eröffnet werden.
Auf der ganzen Welt entwickeln unzählige Menschen, Kollektive und Bewegungen kraftvolle und kreative Strategien, um sich nationalistischen, rassistischen, klassistischen und antifeministischen Kräften entgegenzustellen. Sie zeigen, dass autoritäre Kräfte zurückgedrängt werden können. Es gibt viel voneinander zu lernen.
Dabei geht es um künstlerische und kreative Widerstandsformen gegen autoritäre Regime und Politiken, sowie um den Stellenwert von Erfahrungen von Gemeinschaft und die Rolle von Emotionen im politischen Engagement.
Die Ausstellung "Beyond Molotovs - Reclaiming Antifascist Futures" versammelt einige internationale Beispiele. Sie ist vom 20.02.2026 bis 23.03.2026 im Rahmenprogramm der 29. Antifaschistischen Sozialkonferenz im Kulturzentrum Pavillon zu sehen.
Die Ausstellung basiert auf den Recherchen zum Buch «Beyond Molotovs - A Visual Handbook of Anti-Authoritarian Counterstrategies» der International Research Group on Authoritarianism and Counterstrategies und des kollektiv orangotango.
Der Eintritt ist frei, das Kulturzentrum Pavillon ist barrierefrei zugänglich.
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