1. November 2020 Diskussion/Vortrag Globale Krisen und forcierte Aufrüstung

Steuern wir auf einen neuen Weltkrieg zu?

Information

Veranstaltungsort

Online-Vortrag

Zeit

01.11.2020, 14:00 - 16:00 Uhr

Themenbereiche

Krieg / Frieden, Online/Livestream

Zugeordnete Dateien

Online-Vortrag mit: Jörg Kronauer (Autor und Journalist)

Längst sind es nicht mehr nur die regional noch halbwegs eingrenzbaren Kriege und Konflikte, in denen die Bundesrepublik politisch, zuweilen auch militärisch interveniert - im Sahel, in Libyen, in Syrien, in der Ostukraine, inzwischen auch im östlichen Mittelmeer und im Südkaukasus. Drohend eskaliert inzwischen der Machtkampf zwischen dem transatlantischen Westen und Russland; auch die Bundesrepublik stationiert Truppen in größter Nähe zur russischen Grenze. Mittlerweile kommt noch der Versuch der Vereinigten Staaten hinzu, das aufsteigende China niederzuhalten - nicht nur per Wirtschaftskrieg, auch mit militärischem Druck, zum Beispiel im Südchinesischen Meer. Die Bundesregierung zieht in Betracht, ebenfalls Kriegsschiffe dorthin zu entsenden, um sich an dem Machtkampf zu beteiligen. Ein Funke - womöglich unbeabsichtigt losgeschlagen - könnte genügen, um einen der Großkonflikte, den mit Moskau oder den mit Beijing, zur Explosion zu bringen. Ein Krieg, der daraus entstünde, wäre kaum noch regional zu beschränken.


Die Rosa-Luxemburg-Tage 2020 stehen unter dem Thema "Klimawandel – Handelskonflikte – Kriegsgefahr: Was tun gegen globale Krisen und für den Weltfrieden?"
Damit wollen wir in Zeiten von globalen Krisen, forcierter militärischer Aufrüstung und eines drohenden neuen Kalten Kriegs daran erinnern, dass ohne Frieden alles nichts ist.
Inhaltliche Schwerpunkte sind deshalb

  • die Gefahren, die sich aus der Aufrüstung und der sich immer deutlicher abzeichnenden Konfrontation zwischen dem "Westen" (USA, NATO, EU) sowie Russland und China ergeben
  • der Zusammenhang zwischen ökologischer Globalkrise und wachsender Kriegsgefahr
  • <DER Zusammenhang zwischen ökologischer Globalkrise und wachsender Kriegsgefahr<\li>die Notwendigkeit von Abrüstung bzw. Rüstungskontrollmaßnahmen sowie die Möglichkeiten einer Friedens- und Entspannungspolitik statt der Logik von Aufrüstung und politisch-militärischer Konfrontation.


Das Programm besteht, bis auf die einleitende Filmveranstaltung im Sprengel-Kino, aus einer Reihe von Online-Vorträgen in verschiedenen Formaten sowie einer abschließenden Online-Podiumsdiskussion, die live verfolgt werden kann.
Die Zugangsdaten zu den Veranstaltungen finden sich auf der Homepage der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen unter www.nds.rosalux.de

Eine Veranstaltungsreihe von Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und Bildungswerk ver.di in Kooperation mit dem Bildungswerk ver.di Niedersachsen, Fridays for Future Hannover, Projekt moderner Sozialismus Hannover, Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Hannover, Friedensbüro Hannover

Die Zugangsdaten zu den Veranstaltungen werden hier in Kürze bereitgestellt

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

Telefon: (0511) 2790934