Beschreibung
Was wissen wir über die koloniale Vergangenheit der eigenen Stadt? Wo kann man koloniale Spuren erkennen? Wie sind wir selbst in koloniale Zusammenhänge verwickelt? Wie können wir unsere Gegenwart aus einer kolonialkritischen Perspektive verstehen?
Wir gehen gemeinsam geführt durch Göttingen Postkolonial durch die Stadt, ordnen bekannte Orte neu ein und machen so die Rassismus- und Kolonialgeschichte sichtbarer. Dabei begegnen uns Geschichten, die im Stadtbild oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind.
Der Rundgang lädt dazu ein, Göttingen einmal mit einem anderen Blick zu betrachten und vermeintlich Vertrautes neu zu entdecken. Gemeinsam wollen wir Zusammenhänge verstehen, Fragen stellen und darüber ins Gespräch kommen.
Dabei geht es nicht darum, schon alles zu wissen. Vielmehr möchten wir gemeinsam hinschauen, zuhören und Perspektiven kennenlernen, die in der bisherigen Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte häufig zu kurz gekommen sind.
Kommt gerne mit und entdeckt Göttingen mit uns aus einer kolonialkritischen Perspektive neu.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Gesellschaft der Vielen - Diskriminierungskritische Bildung in Niedersachsen".
- Startzeit:
Dienstag, 27.10.2026 17 Uhr - Anmeldung und Teilnahme:
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich - Anmerkung zur Barrierefreiheit:
Es sind keine Stufen auf dem Rundgang (barrierearm für Menschen mit Rollstuhl)
Die Stadtführung ist auf Deutsch.
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen gefördert durch die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung.
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen
E-Mail: kontakt@rls-nds.de
Telefon: +49 511 2790934