28. November 2020 Tagung/Konferenz Ressentiments und rechte Massenbewegungen

Tastende Blicke in Vergangenheit und Gegenwart

Information

Veranstaltungsort

Haus der Region
Hildesheimer Straße 18
30169 Hannover

Zeit

28.11.2020, 09:30 - 17:30 Uhr

Themenbereiche

Neonazismus / Rassismus

Zugeordnete Dateien

Flyer zur Tagung

Einer der dynamischen Motoren rechter Massenbewegungen war und ist das Ressentiment. Analytiker*innen dieser Bewegungen, von Karl Marx über Rosa Luxemburg und Hannah Arendt, Franz Neumann oder Theodor W. Adorno bis zu Wissenschaftler*innen in der heutigen Zeit, haben unterschiedliche Triebkräfte für solche Bewegungen ausgemacht: Soziale Ungleichheiten und soziale Deprivation, zivilisatorisch-kulturelle Verwerfungen, Angst und Vorurteil, Suche nach Machtteilhabe und eben individuelle und gesellschaftliche Ressentiments.
Wir fragen, was Ressentiment eigentlich ist, untersuchen Ressentiments unterschiedlicher Art in Geschichte und Gegenwart und versuchen gemeinsam mit den Tagungsteilnehmer*innen der Antwort auf die Frage näher zu kommen, wie dem Ressentiment begegnet werden kann. Dazu haben wir Referent*innen eingeladen, die sich auf ihre Weise intensiv mit diesem gesellschaftlichen Phänomen beschäftigen.

DAS PROGRAMM

9.30 – 9.45 Uhr
Begrüßung und Einführung in die Tagung

9.45 – 10.45 Uhr
Vortrag: Ressentiment und Vorurteil. Begri , Geschichte und Gegenwart von Ressentiments
mit Waltraud Meints-Stender, Dr. phil., Professorin für Politik und Bildung an der Hochschule Niederrhein.

11.00 – 12.00 Uhr
Vortrag: Blicke in die tschechische Vergangenheit und Gegenwart
mit Radka Denemarkowa, Ph.D, preisgekrönte Schriftstellerin und engagierte Kulturpolitikerin aus der Tschechischen Republik.

12.00 – 13.15 Uhr
Mittagspause

13.15 – 14.15 Uhr
Debattenbeitrag: Antifeminismus und Frauenhass in der extremen Rechten,
mit Dana Ionescu, Dr. phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Georg-August-Universität Göttingen.

14.30 – 15.30 Uhr
Debattenbeitrag: Rechter Osten, demokratischer Westen? Ressentiments und das Denken in Ost und West
mit Hannah Eitel, Kompetenzzentrum Rechtsextremismus in der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.

15.45 – 16.45 Uhr
Debattenbeitrag: Ressentiments bei der Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung nach dem Ersten Weltkrieg
mit Peter Schyga, Dr. phil. Historiker und Politikwissenschaftler.

Ab 16.45 Uhr
Gemeinsames Fazit der Tagung

 

VERANSTALTER*INNEN

Eine Tagung des Netzwerk Erinnerung + Zukunft in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, der Stiftung Leben & Umwelt - Heinrich-Böll-Stiftung in Niedersachsen, dem bildungswerk ver.di, der IG Metall Hannover, der Region Hannover, dem DGB und der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

 

Organisatorisches aus Covid-19 bedingtem Anlass

  • Die Zahl der Teilnehmer*innen muss wegen der geltenden Abstandsregeln, die durch eine entsprechende Sitzordnung geregelt werden, begrenzt werden.
  • Obligatorische Anmeldung bis zum 23. November 2020 unter
    Netzwerk Erinnerung und Zukunft e. V.
    Kirchstraße 1
    30449 Hannover
    05 11 – 67 43 71 22
    erinnerung-und-zukunft@gmx.de
    www.netzwerk-erinnerungundzukunft.de
    Melden sich mehr Personen an als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet das Los. Alle Angemeldeten werden bis zum 25.11.2020 per E-Mail benachrichtigt.
  • Die genauen Corona-Regeln vor Ort (Hände waschen, Desinfektion etc.) werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
  • Nach jeder Sektion aus Vortrag/Input/Debatte werden 15 Minuten Pause gemacht. Es wird in dieser Zeit gelüftet. Getränke und Snacks werden ausgegeben – keine Selbstbedienung.
  • In der Mittagspause kann die umliegende Gastronomie genutzt werden.
  • Der Besuch der Tagung ist kostenfrei; wir bitten aber um einen Obolus für Getränke und Snacks.
  • Auf Anfrage wird Gebärdendolmetschen angeboten. Bitte melden Sie sich unter: info@slu-boell.de

     

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

Telefon: (0511) 2790934