8. März 2018 Film „Ich will wirken in dieser Zeit“

Vortrags- und Film-Veranstaltung rund um Käthe Kollwitz

Information

Veranstaltungsort

Hotel-Restaurant Birkenhof
Marschtorstraße 27c
29451 Dannenberg

Zeit

08.03.2018, 19:00 - 22:00 Uhr

Themenbereiche

Geschichte, Ungleichheit / Soziale Kämpfe, Staat / Demokratie

Zugeordnete Dateien

Am 8. März  um 19.00 Uhr lädt der Rosa Luxemburg Club Wendland unter dem Titel „ Ich will wirken in dieser Zeit“  zu einer Vortrags-Film-Veranstaltung rund um Käthe Kollwitz in den Birkenhof Dannenberg ein.
Frauen hatten es bis ins 20.Jahrhundert schwer, einen künstlerischen Beruf zu ergreifen. Der Zugang zu den Akademien war ihnen im größeren Umfang erst in der Weimarer Republik möglich. Die Lösung lag für viele Frauen in teuren Privatschulen oder in einer der wenigen Lehranstalten mit eingeschränktem Lehrangeboten – die Teilnahme an Aktzeichen- und Anatomiekursen zum Beispiel war Frauen nicht gestattet. In Deutschland war eine Künstlerexistenz als weiblicher Lebensentwurf noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kaum realisierbar.

Die spannende Frage, warum Käthe Kollwitz dennoch  zu einer der bedeutendsten Künstlerin des 20. Jahrhunderts wurde, wollen wir uns im ersten Teil der Veranstaltung stellen und zu beantworten suchen.
Der DEFA-Film „ Käthe Kollwitz-Bilder eines Lebens“ aus dem Jahre 1986 in der Regie von Ralf Kirsten schildert in vier großen Erinnerungsmontagen wesentliche Stationen im Leben der Künstlerin von 1914 bis kurz vor ihrem Tod im Jahre 1945 und bildet den zweiten Teil der Veranstaltung.
Der Eintritt ist frei.


Die Originalbeschreibung des Films ist wie folgt:

Porträt der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945), die stets den sozialen Bewegungen nahe stand. Über eine Aneinanderreihung von Lebensstationen hinaus will der Film ihrem künstlerischen Impuls nachspüren und ihn in Beziehung zu den politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts setzen. Kollwitz wächst in Königsberg auf und studiert in Berlin, wo sie im damaligen Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg lebt. Sie fertigt Grafiken und Plastiken und unterrichtet an der Berliner Künstlerinnenschule. Im Ersten Weltkrieg verliert sie ihren Sohn und wird zur radikalen Pazifistin. 1932 unterzeichnet sie einen Appell gegen die Nationalsozialisten und wird nach der Machtübernahme aus der Akademie der Künste ausgeschlossen. Sie stirbt kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges.
Regie/Drehbuch: Ralf Kirsten - Spielfilm - 95min

In Kooperation mit dem DGB

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

Telefon: (0511) 2790934