12. Dezember 2018 Diskussion/Vortrag Aktiv behindern – Lieb, nett und ein bisschen blöd

Vortrag zur Notwendigkeit eines eines humanistischen Welt- und Menschenbildes als Grundlage einer nicht ausgrenzenden, solidarischen und inklusiven Gesellschaft

Information

Veranstaltungsort

Hochschule Hannover Fakultät V
Blumhardtstraße 2
30625 Hannover

Zeit

12.12.2018, 17:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Gesellschaftstheorie

Zugeordnete Dateien

Der Prozess der sozialen Inklusion hat durch die Behindertenrechts-Konvention der Vereinten Nationen (BRK) eine neue menschenrechtliche Qualität erhalten, mit der zugleich die Gesamtheit der Menschenrechte weiter entwickelt wird. Zum einen wird das Recht, alle Rechte zu haben, für Menschen mit Behinderungen geltend gemacht, vor allem aber steht erstmals die Subjektivität der bisher Ausgegrenzten im Zentrum der menschenrechtlichen Debatte. Wolfgang Jantzen war nach seinem Studienabschluss der Pädagogik und Psychologie als Lehrer an Sonderschulen tätig, war Professor für Allgemeine Behindertenpädagogik an der Universität Bremen. Zusammen mit Georg Feuser legte er den Grundstein für die materialistische Behindertenpädagogik. In  seinem Vortrag wird er die Notwendigkeit eines humanistischen Welt- und Menschenbildes in Theorie und Praxis deutlich machen, denn Inklusion verträgt keine Ausgrenzung.

Komplettes Programm der Reihe:

17.10.18 Vortrag zur Zumutung der Dankbarkeit (Udo Sierck)

14.11.18 Vortrag über die Erfahrungen eines Menschen mit Autismus (Birger Höhn)

12.12.18 Vortrag zur Notwendigkeit eines eines humanistischen Welt- und Menschenbildes als Grundlage einer nicht ausgrenzenden, solidarischen und inklusiven Gesellschaft (Wolfgang Jantzen)


Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, AStA der Hochschule Hannover
Hochschule Hannover, Abteilungen Soziale Arbeit und Heilpädagogik
Selbstbestimmt Leben Hannover

 

Die Übersichtseite zu dieser Veranstaltungsreihe: nds.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/J2HWQ/

Standort